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Immobilien als private Vorsorge: Hopp oder Top?

Bild: Geldmünzen und Holzhäuschen

Bildnachweis: Pixabay, 2724235, Nattanan Kanchanaprat

Ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung als Geldanlage fürs Alter – davon träumen viele. Allerdings: Geht diese Rechnung auch auf? In der Regel schon – wenn bei der Planung und Umsetzung einiges beachtet wird.

Die Lage ist entscheidend

Viele Deutsche träumen von den eigenen vier Wänden. Dafür gibt es gute Gründe: Mehr Wohnraum, mehr Freiheiten sowie mietfreies Wohnen im Alter. Allerdings – wer ohne Reue in den Genuss dieser Vorteile kommen will, muss bei der Planung und Auswahl der Wunschimmobilie einiges beachten.

Dazu gehört in erster Linie die Lage des Hauses oder der Eigentumswohnung. So sind Adressen in Ballungsräumen mit großer Mietnachfrage von Vorteil, wenn angehende Immobilienbesitzer ihr Eigentum vermieten wollen. Sie sichern einen attraktiven Mietpreis und regelmäßige Mietzahlungen.

Außerdem ist eine gute Verkehrsanbindung wichtig, sowohl für Fahrten mit dem Pkw als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch die Lebensqualität im nächsten Umfeld darf nicht zu kurz kommen. Fußläufige Einkaufsmöglichkeiten sind ebenso wichtig wie Gastronomie- und Veranstaltungsangebote, genauso wie ein kurzer Schulweg.

Zusätzlich ist es vorteilhaft, wenn Arbeitswege möglichst kurz ausfallen. Last but not least machen ein attraktives Wohnumfeld sowie eine schöne landschaftliche Umgebung eine Immobilie besonders wertvoll.

Nicht nur auf die Immobilie bauen

Wer denkt, dass die ausschließliche Investition in eine Immobilie und damit in das mietfreie Wohnen im Alter für einen finanziell sorgenfreien Lebensabend sorgen, denkt oft zu kurz.

Angehende Immobilienbesitzer müssen sich darüber im Klaren sein, dass zum Beispiel irgendwann kostspielige Reparaturen am Haus anstehen. Durch verdeckte Schäden oder ein unattraktiv gewordenes Umfeld kann ein schleichender Wertverlust einsetzen. Gleichzeitig soll der eigene Lebensstandard gehalten werden, vom Pkw über den Urlaub bis hin zu einem allgemein gehobenen Lebensstil.

Deshalb ist es wichtig, seine private Altersvorsorge nach Möglichkeit zu diversifizieren. Das heißt: zusätzlich zur Immobilie in Aktienfonds, Sachwerte oder ETF-Sparpläne zu investieren.

Die Kosten richtig einschätzen

Die Investition in eine Immobilie hört nicht beim Anschaffungspreis auf. Je nach Art und Zustand kann ein Objekt auch später noch Kosten durch einen Renovierungsbedarf verursachen. Deshalb ist es klug, einen Experten hinzuzuziehen, der die Wunschimmobilie eingehend begutachtet. Er sorgt für Sicherheit bei der Frage, ob Dach und Keller dicht sind oder die Rohr- und Heizungsanlagen funktionsfähig.

Ein weiter, wichtiger Punkt ist eine altersgerechte Bauweise – besonders dann, wenn der oder die Besitzer selbst in der Immobilie alt werden wollen. Wer selbst baut, kann schon früh eine Barrierefreiheit in die Planung mit einbeziehen. Beim Erwerb einer fertigen Immobilie sollte bereits vor dem Kauf klar sein, ob sich das Objekt später altersgerecht umbauen lässt – und zu welchem Preis.

Externe Berater helfen bei der Suche, Planung und Umsetzung

Wer sich mit dem Erwerb einer Immobilie schwertut, kann mithilfe von Finanzexperten für die nötige Planungssicherheit sorgen. Kreditinstitute wie die Deutsche Bank helfen bei der Finanzierung und Umsetzung ebenso wie die Bausparkassen und Sparkassen.

Auch die Postbank und Finanzdienstleister wie die MLP Finanzberatung SE oder die tecis Finanzdienstleistungen AG bieten Beratungsleistungen an. Die Berater von tecis greifen dabei auf ein umfassendes Portfolio an Anlageimmobilien von Partnergesellschaften zurück, die als besonders attraktiv gelten. Außerdem prüfen die Immobilien-Experten von tecis die Finanzierung von Objekten, die Anleger in die engere Wahl nehmen.

04.05.2021 12:00 Uhr | in "Allgemein"

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